200 Boxrunden und kein einziges blaues Auge!!!

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21.12.2018 20:00 Uhr

3. Juniorenboxturnier 2018 beim Boxclub Basel
 

Angelo Gallina, 19.12.2018

Schon zum dritten Mal fand dieses Jahr das clubeigene Jugendboxturnier statt. An die 60 Juniorinnen und Junioren vom Boxclub Basel boxten heute um den Sieg. Die jüngsten knapp 10 die ältesten 16 Jahre alt, Mädchen und Jungs, klein und gross, aus fast über 30 Nationen stammend, waren heute Abend in 12 Ringen gleichzeitig im Einsatz. Eins war von vorne weg schon klar: Es gibt nur Gewinner.

Mehr als 200 Boxrunden: Kein einziges Blaues Auge, kein Nasenbluten, keine Verletzung und trotzdem intensiv geführte Kämpfe auf hohem boxerischem Niveau. Engagierte, ehrgeizige junge Sportlerinnen und Sportler. Fairplay vor, während und nach dem Kampf. Zum Schluss gab es Lob, Diplome, Medaillen und Geschenke. Wie im Leben, erst die Arbeit dann der Lohn. Wir sind sehr stolz auf die „jungen Wilden“ sie bereiten uns Freude, Arbeit, Hektik aber auch glückliche Momente und nicht zuletzt auch die Grundlage unserer Zusammenkunft: Gutes Boxen.

Der Boxclub Basel setzt ganz bewusst auf gesunden Sport. Kein einziger Neurologe oder Arzt befürwortet Kopftreffer bei Jugendlichen, gleichwohl ob sie halbfest, unabsichtlich oder nur im leichten Modus passieren. Aus diesem Grund wird bei uns in den Jugendabteilungen nicht auf den Kopf geschlagen. Diesen Kompromiss wird auch von den Eltern, LehrerInnen und nicht zu guter Letzt auch von den Jugendlichen selber sehr begrüsst. Anders sind diese enormen und einzigartigen spitzen Teilnehmerzahlen nicht erklärbar. Wer von der Jungendabteilung den Wettkampfweg begehen will muss einen angepassten Kurs besuchen und dort alle Voraussetzungen erfüllen um später boxen zu können.

Möglich machen dies Trainer und Trainerinnen die sich hier über das ganze Jahr mächtig ins Zeug legen um den Jugendlichen wöchentlich in jeder Lektion ein Stück Freude zu bereiten, den Boxsport jugendgerecht näher bringen, ihnen gute Momente zu ermöglichen und auch dazu beitragen, dass Jugendliche den Sport nicht nur des Spasses wegen betreiben, sondern auch eine Form von Wertschätzung und auch Lohn für deren Einsatz übermittelt kriegen.