Light-Contact Boxing

Was ist das?

Light-Contact Boxing, zu deutsch Leichtkontaktboxen, ist eine auf den Jugend-, Freizeit- und Schulsport ausgerichtete Boxvariante, bei der wie der Name andeutet, der Gegner nur touchiert und nicht hart geschlagen wird. Der Spass und die Freude an der boxerischen Auseinandersetzung ohne Verletzungsgefahr steht im Vordergrund.

Light-Contact Boxing wurde aus dem französischen "boxe éducative" entwickelt und orientiert sich nach wie vor an dieser Sportart. Boxe éducative (bé) ist in Frankreich in Vereinen, der Sozialarbeit und auch an den Schulen stark verbreitet. Zur besseren Identifizierung dieser Sportart in unserem 4sprachigen Land wurde der Name auf das englische "Light-Contact Boxing" oder einfach "Light-Contact" geändert.  

Im Unterschied zum Olympischen Boxen führen harte Schläge zum Punktabzug. Ein Niederschlag führt zur sofortigen Disqualifikation des dafür verantwortlichen Boxers. Zentral ist die Auseinandersetzung ohne Aggression, was die Beherrschung der Schlagstärke und der Emotionen erfordert. Diese Box-Form ermöglicht den Schülern und den Lehrern alle Bereicherungen des Boxsportes (im motorischen, informativen, energetischen Bereich, aber auch in der Entwicklung der gesellschaftlichen Werte) zu nutzen, ohne die Gesundheit zu gefährden.

Bis anhin existieren in der Schweiz folgende Ausprägungen des Boxsportes:
  • Fitnessboxen (für Jedermann/frau; i.d.R. ohne Schlagkontakt, der Wettkampf-Charakter entfällt )
  • Light-Contact (ab 8 Jahren; harte Schläge verboten)
  • Olympisches Boxen / Amateurboxen (ab 13 Jahren – weitestverbreitete Form des Boxsportes; harte Schläge erlaubt)
  • Profiboxen (ab 18 Jahren – starke Schläge geben mehr Punkte. Normalerweise wechseln die Boxer ins Profilager, wenn sie mehrmals den Schweizermeistertitel im Olympischen Boxen gewonnen haben)
   

Weitere Informationen

Handout Light-Contact Boxing

Light-Contact Boxing Homepage

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