Newsletter von Christina & Federico

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02.05.2021 12:36 Uhr
Christina Nigg

Liebe Vereine, Trainerinnen und Trainer, Boxerinnen und Boxer

Wir bewegen uns langsam vorwärts, Schritt für Schritt. Der Leistungssport ist seit Beginn des neuen Jahres sehr aktiv mit Zusammenzügen und Trainingslagern.

Magglingen Nr. 2 mit der Vorbereitung für die kommenden EUBC-Turniere im Mai als weitere Standortbestimmung für die Athletinnen und Athleten.  

Erstmals in der Geschichte SwissBoxing nimmt das NWKader am Talenttreff T3 Swiss Olympic vom 9.-13.5.2021 in Tenero teil. Wir freuen uns enorm, diese grossartige Möglichkeit für die Nachwuchsboxerinnen und Boxer bieten zu können. Von unserer Seite müssen jedoch fachkompetente Trainer gestellt werden, gefordert ist zwingend eine BTL-Ausbildung (oder im Lehrgang befindlich). Mit Moritz Hager und Angelo Gallina können wir ein absolut fachliches und sozialkompetentes Duo stellen. 

Gestern fand im RLZ Basel unter Stützpunktleiter Angelo Gallina und Assistentin Christina Nigg ein Kadertraining statt. Variabel, fachkompetent, informativ und mehrsprachig führte der erfahrene Angelo Gallina durch den Tag. Die AthletInnen konnten ihre Schlagkraft testen und mit neuen Inputs nach Hause fahren. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt ein persönliches Feedback. Ein separater Bericht wird von Angelo Gallina verfasst. 

Immer wieder tauchen Fragen bezüglich der Kader auf. Grundsätzlich haben wir das Förderungskonzept mehrmals vorgestellt und halten uns daran. Für die Regiokader ist es so, dass wir alle Boxerinnen und Boxer, die an Scoutings und Regiotrainings zu Beginn 2020 teilgenommen haben, erfasst haben.

Scouting ist der Begriff für die „Entdeckung“ von eventuell talentierten Boxerinnen und Boxer, die jedoch als „Rookies“ noch einige Zeit brauchen um sich zu entfalten. Wir können jedoch nur diejenigen berücksichtigen, die sich dann auch regelmässig überprüfen lassen, selbstverständlich unter der Bedingung einer Kooperation mit SwissBoxing und deren Stützpunkte. Aufgrund der behördlichen Bestimmungen, können noch keine Scoutings organisiert werden.

Der Begriff Leistungssport bedeutet u.a. die Entwicklung der Athletinnen und Athleten gemäss der Potentialeinschätzung festzuhalten. Dies ist ein systemischer Prozess.

Selbstverständlich liegen die Entscheidungen bei den Clubverantwortlichen ob sie sich dem SwissBoxing Konzept samt Cluster anschliessen wollen oder nicht. 

Im Jahresgespräch zwischen SwissBoxing und Swiss Olympic blieben aufgrund unserer geleisteten Arbeit seit dem 1. April 2020 und der deutlich feststellbaren positiven Veränderung in Richtung Professionalität im Leistungssport, nur eine Pendenz übrig. Viel mehr schauen wir in die Zukunft. Mit diesem tollen Kompetenzteam der Sportkommission, mit den in den Kader befindlichen „high potentials“ lässt sich vertrauensvoll mittel- und langfristig planen.

Einer der Erfolgsfaktoren lässt sich benennen: die positive, respektvolle und vielseitige interne Kommunikation in die gleiche Richtung zwischen allen Ebenen; von der Führungsspitze bis zum Athleten, als auch der transparente externe Wissenstransfer. 

So sind zum Beispiel die PISTE Tests und Kriterien im „coaches corner“ öffentlich zugänglich. Ziel ist es, dass sich vor allem die jungen BoxerInnen adäquat auf die Tests vorbereiten können um dann ein maximales Resultat erzielen zu können. Ebenso regt es die Heimtrainer dazu an, neue Anstösse in den Trainingsalltag einzubauen. 

Ein Projekt steht noch aus; sobald „Corona“ es zulässt, möchten wir gerne alle verantwortlichen Clubtrainer der KaderboxerInnen zusammen aufbieten. Endlich auch hier ein gemeinsamer Wissensstand im direkten physischen Kontakt austauschen, wäre das Ziel. Wir hoffen, dies sobald die Massnahmen es erlauben, dieses Projekt umsetzen zu können. 

Ein weiteres Projekt aus unserer Initiative ist gerade in der Finalisierung.

IST: Die Clubs/Vereine leiden aufgrund der Coronakrise unter finanziellen Schwierigkeiten, Veranstaltungen ohne Zuschauer und/oder Buvettenverkauf ist für viele schlicht nicht tragbar.

Auf der anderen Seite wollen alle wettkampfmässig boxen können. Zurzeit wären dies alle U20 und die Kaderboxerinnen und -Boxer. Sobald die gesetzlichen Restriktionen nachlassen, kämen alle anderen Alterskategorien dazu.

SOLL: Gym’s mit einem festen Ring können „low-cost“-Meetings durchführen. Natürlich müssen hier gewisse Kriterien erfüllt werden. Geboxt wird nach einem festgelegten Standardsystem.

Das Projekt ist bereits von der TK/VR genehmigt und wird von Christina Nigg, Chefin Leistungssport in Zusammenarbeit mit Fabian Guggenheim, Präsident KRK zeitnah fertiggestellt werden.

Wir sind bemüht so schnell wie möglich eine Umsetzung lancieren zu können, brauchen jedoch die Zeit für eine genaue Prüfung der Fakten.

Es bedarf auch seitens der TrainerInnen ein kreatives Umdenken. Wir hoffen sehr, dass in diesen Zeiten auch alle für „ungewöhnliche“ Massnahmen zugunsten eines Wettkampfbetriebes bereit sind. 

In diesem Sinne auf ein baldiges „Ring frei“!

 

Sportliche Grüsse und bleibt gesund! 

Christina & Federico

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