Newsletter Leistungssport

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07.07.2024 14:08 Uhr
Christina Nigg / JS


Liebe Vereine, Trainerinnen und Trainer, Boxerinnen und Boxer 

Mein letzter Newsletter datierte von Ende Jahr 2023. In der Zwischenzeit konntet Ihr jedoch die detaillierten Berichterstattungen der diversen Aktivitäten Leistungssport auf swissboxing.ch nachlesen. 

Wie im Dezember 2023 erwähnt, stehen wir auch heute noch mitten im Umbruch des Geschehens. Vor allem international, da unter der IBA keine Teilnahme an OS mehr stattfinden werden, sollte die stufengerechten Handlungsschritte eigentlich allen klar sein. Auf der operativen Ebene bleibt uns allerdings nichts anderes übrig, als den strategischen Verantwortlichen das Zepter zu überlassen, jedoch haben wir unsere Empfehlungen deponiert.

Daher planen wir mit Vorsicht und können keine Versprechungen geben. 

Das Projekt „road to Paris 2024“ ist mit dem Qualifikationsturnier an der letzten Möglichkeit in Bangkok beendet. Das Erreichen eines Quotenplatzes wäre eine Sensation gewesen. 

Kurzinformationen Swiss Olympic 

Ein für mich persönlich grosser Erfolg, der mich mit Stolz erfüllt ist die definitive Tatsache, dass der Leistungssport mit der konzeptionellen Arbeit und dessen Transparenz (PISTE, Selektionskonzepte usw = siehe https://www.swissboxing.ch/de/athletes-cornerhttps://www.swissboxing.ch/de/coaches-corneretc.) punkten konnte. Zu erwähnen gilt, dass SwissBoxing mit anderen Verbänden verglichen wird, swiss athletic, swiss triathlon, swiss swimming und weitere. Genau deshalb dürfen wir auf die geleistete Arbeit im Förderkonzept enorm stolz sein.

98% der Ampeln stehen auf grün, mit Ausnahme der Nicht-Teilnahme an Grossturnieren im letzten Jahr aufgrund der IBA Situation Belarus/Russland. 

Es gilt nach wie vor: je breiter die Basis in der Pyramide, desto höher die Spitze (s. https://www.swissboxing.ch/de/konzept-leistungssport). Das FTEM (Athletenweg), mit dem Einstieg in die Sportart mit dem Angebot J&S LC-Boxing. Daher ist es relevant, dass LC-Boxen integriert ist und ein wichtiger Baustein darstellt. 

Ein anderer Fakt ist, dass wir für den definitiven Erhalt der Leistungsklasse 4 von Swiss Olympic stets gefährdet sind (waren). Wir wurden „künstlich“ und dank des früheren Präsidenten Andreas Anderegg und dessen Intervention nicht abgestuft.

Ende August 2024 werden wir erfahren, ob wir die minimal geforderte Punktezahl erreicht haben. 

Wir haben mit den minimalen Ressourcen das Maximale erreicht, und das geht nur gemeinsam. Je näher wir der Spitze sind, desto individualisierter wird die Gestaltung, desto herausfordernder die Ansprüche an die Teamführung. 

Für die zweite Jahreshälfte planen wir insbesondere die noch budgetierten Jugend-WM (Angela de Felice), sowie die U22 EM (Selektion muss noch erfolgen), allenfalls werden wir noch die Frauen WM in Betracht ziehen ziehen. 

Wir haben nicht das grosse Geld, keine Sponsoren. SwissBoxing muss die Geldverteilung an den Leistungssport dezimieren. Mit der Anpassung der Mitfinanzierungsregel können wir nun besser planen. Insbesondere ist dies eine Anpassung an andere nationale Verbände und Sportarten wie Ski, Tennis, Unihockey usw. Auch da sind die Eltern und das Umfeld die grössten Sponsoren und Investoren an ihre Schützlinge und nicht der betreffende Verband. 

Daneben gilt es vor allem das Augenmerk auf den Nachwuchs zu richten. Kleinere Turniere, Auslandstarts in Begleitung mit den Heimtrainern, lassen die jungen Boxerinnen und Boxer wachsen. Hierfür gilt mein grosser Dank an das Engagement der Clubs. 

 

Sportliche Grüsse 

Christina Nigg, Chefin Leistungssport

 

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