Newsletter von EBU-Präsident Peter Stucki an die Landesverbände der EBU (Ausgabe März 2026).

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04.04.2026 18:57 Uhr
Peter Stucki / JS (Übersetzung aus dem Englischen: DeepL)

Liebe Boxfreunde

Im Monat März 2026 fanden folgende EBU-Titelkämpfe statt:

  • 14.03.2026, Bilbao (E), Superleichtgewicht, Jon Fernandez (E) W PTS 12 Somay Bilal (NL)
  • 28.03.2026, Manchester (UK), Federgewicht, Liam Davies (UK) TKO Runde 6 Francesco Grandelli (IT)
  • 07.03.2026, Mailand (IT), Silber-Superfedergewicht, Juanfe Gomez (E) W PTS 12 Francesco Paparo (IT)
  • 14.03.2026, Bilbao (E), Silber-Leichtgewicht, Jokin Garcia (E) W PTS 12 Gianluca Ceglia (IT)

Wenn sich ein junger, vielversprechender Amateurboxer entscheidet, Profi zu werden, bleibt er oder sie oft beim gleichen Team, also beim bisherigen Amateurtrainer. Der Club und/oder der Trainer investiert in der Regel viel Geld, um dem Boxer einen guten Start zu ermöglichen und ihm Kampfgelegenheiten zu verschaffen.

Nach einer Serie von Siegen werden die Gegner jedoch stärker und teurer. Plötzlich ergibt sich die Möglichkeit eines kleineren Titelkampfes, und die Börse wird wichtiger. Der Boxer erkennt, dass ein Teil seiner Börse an seinen Manager/Trainer geht, und wendet sich dann plötzlich von seinem bisherigen Amateurteam ab, um bei einem professionellen Manager/Promoter unter Vertrag zu gehen, der mehr Möglichkeiten bieten kann.

Obwohl verständlich, endet dieses Muster oft in einer grossen Enttäuschung für den früheren Amateurtrainer, der alles für die Entwicklung der Karriere seines Boxers gegeben hat. Es muss nicht immer so sein, ist aber häufig der Fall.

Um solche Enttäuschungen zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, den Rat eines Spezialisten (Anwalt usw.) einzuholen und Verträge abzuschliessen. Oft kann der frühere Amateurtrainer grössere Schritte finanziell nicht mitgehen und ist nicht in der Lage, gute Sparringspartner oder Titelkampfgelegenheiten zu bieten. In solchen Fällen stimmt er möglicherweise einem Wechsel seines Boxers zu, da ihm dessen Erfolg weiterhin am Herzen liegt. Vernünftige Verträge im Voraus können jedoch helfen, Enttäuschungen zu vermeiden.

Der Profiboxsport braucht Fachleute, die nicht nur das Geschäft verstehen, sondern sich gleichzeitig der gesundheitlichen Risiken für ihre Boxer bewusst sind und verantwortungsvoll genug handeln, um bei Bedarf einzugreifen – sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Rings.

Bitte erlauben Sie mir nun, Ihre Aufmerksamkeit auf den bevorstehenden Kampf um den WBC-Silver-Titel im Schwergewicht zwischen dem Champion Lawrence Okolie (UK) und dem ehemaligen französischen Olympiasieger Tony Yoka (F) zu lenken, der am 25. April 2026 in Paris stattfinden wird. Yoka hatte bislang eine schwierige Karriere mit Höhen und Tiefen, und Okolie ist mit Abstand der stärkste Gegner, dem er als Profiboxer bisher gegenüberstand.

Lassen Sie uns weiterhin in Freundschaft und Korrektheit zusammenarbeiten und stets hohe Standards wahren, insbesondere wenn es um die Gesundheit und Sicherheit unserer Boxer geht.

Bitte zeigen Sie Verantwortung und Fürsorge für alle Boxer, nicht nur für diejenigen, die bei Ihnen lizenziert sind!

Mit meinen herzlichsten persönlichen Grüssen

Peter Stucki, EBU-Präsident

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