Erster Profikampf für Thomas Mboua. Der vielversprechende Nachwuchs des Boxing Club Fribourg in Aktion
19.06.2026 12:34 Uhr
Bertrand Duboux /JS (Übersetzung DeepL)
Der Leistungssport könnte sich in Freiburg kaum etwas Besseres wünschen. Im Jahr 2026 gelang zwei der bekanntesten Mannschaften des Kantons, Fribourg-Gottéron und Fribourg Olympic, das Kunststück, im Abstand von nur wenigen Wochen den Schweizer Meistertitel zu gewinnen! Ein großartiger Erfolg, der den jungen Boxing Club Freiburg unter Druck setzt, sich die Anerkennung und Unterstützung eines Publikums zu sichern, das von den Erfolgen der Eishockeyspieler und Basketballer bereits übersättigt ist!
Ein Nachteil, aber auch eine Herausforderung für Michael Celeschi und seine Leute, die am kommenden Samstag, dem 27. Juni, in der Sporthalle von Saint-Léonard eine große Veranstaltung organisieren. Im Mittelpunkt steht der Schwergewichtler Thomas Mboua (27), der sich nach einem kurzen Abstecher in den Amateurbereich (17-3-0) entschlossen hat, seine Karriere als Profi fortzusetzen. Fünf Jahre nach seinem Debüt hatte er bereits Gelegenheit, seinen Stil und seine Schlagkraft unter Beweis zu stellen, und das Schweizer Boxen kann sich nur darüber freuen, diesen ungewöhnlichen Schwergewichtler in seinen Reihen zu haben – zugleich ein gutmütiger „Teddybär“ (1,97 m/110 kg) und ein wahres Ring-Biest!
In seinem ersten Kampf (6×3) trifft er auf den georgischen Linkshänder Tamaz Izoria (32 Jahre), der über umfangreiche Erfahrung verfügt (5-18-1). Doch wie wird sie sich gegen die Schlagkraft von Mboua behaupten, der für diesen Termin hochmotiviert ist? Dieser bereitet sich seit zwei Monaten ernsthaft vor, und von diesem Auftakt hängt der weitere Verlauf seines Abenteuers ab, das ihn in wenigen Kämpfen zu einem Phänomen in dieser Gewichtsklasse machen könnte.
Im anderen Kampf (6x3) trifft der frischgebackene Profi aus Lausanne, Jason Kongolo (24 Jahre/2-1-0), auf einen weiteren Georgier, Lasha Giorgi Vardiashvili (21 Jahre/2-7-0). Letzterer bestreitet seinen dritten Kampf in der Schweiz, wo er 2025 zweimal nach Punkten unterlag – jeweils gegen zwei unserer Nachwuchstalente: in Uster gegen den Basler Abnor Jashari (9-0-0) und in Bülach gegen den Zürcher Seif Letaief (7-0-0).
Der BC Freiburg, der sich der Förderung des Nachwuchses widmet, verfügt über einen starken Nachwuchs. Dieser wird sich mit dem jungen Maël Gerber (15 Jahre), Schweizer Meister in der 57-kg-Klasse (U15), der in fünf Kämpfen ungeschlagen ist und kürzlich den „Ceinture du Léman“ gewann, sowie vor allem mit dem talentierten Mittelgewichtler Jules Perritaz (19 Jahre), zweifacher Westschweizer Meister, präsentieren. Dieser hat zahlreiche Finals bestritten und dabei Erfolge im Ausland erzielt (Turnier an der Algarve). Er hat bereits 40 Kämpfe bestritten (26 Siege, 14 Niederlagen), davon 12 in dieser Saison, und verbuchte im Finale des „Ceinture du Léman“ 2026 einen Sieg über den Schweizer Elite-Meister von Carouge 2024, Donald Adjekum.
Hadi Mohammad Kazimi (20 Jahre) ist ein weiterer Trumpf des BC Freiburg, der zwar eine „bescheidene“ Bilanz (4-5-0) vorweisen kann, aber laut Michael Celeschi „ein gefürchteter Boxer“ ist. Beim Viererturnier am 18./19. April in Genf besiegte er den Schweizer Elite-Meister in der 55-kg-Klasse, Ajesh Ganesamoorthy (BC Solothurn). Der BC Glâne (Romont) wird durch Yvan Mvondo (80 kg) vertreten, einen der besten aktiven Freiburger Boxer (14-10-0) .
Erwähnenswert ist auch der schöne Sieg, den Rebecca Brunido Guimaraes (32 Jahre/20-13-0) letzte Woche errungen hat: Sie gewann den Portugal-Cup für den BC Freiburg, ihren neuen Verein.


