Thomas Mboua macht in Italien kurzen Prozess – Das Schwergewicht des BC Freiburg ist nicht zu stoppen
16.07.2026 05:17 Uhr
Bertrand Duboux / JS (Übersetzung: DeepL)
Der Profidebüt von Thomas Mboua hätte nicht besser verlaufen können. Zwei Kämpfe: zwei Siege durch technischen K.o. in der 1. Runde! Nach Freiburg am 27. Juni schlug der Koloss vom Boxing Club Freiburg (1,97 m/106 kg) erneut zu – diesmal in Tirrenia in der Toskana, unweit von Pisa.
Gegen den athletischen Bosnier Belmin Pasalic (30 Jahre/110 kg), der ihm gut 10 cm Reichweite voraus war, hat er das Problem schnell gelöst. Seine Kraft und seine Schlagkraft sind nahezu unaufhaltsame Trümpfe. Obwohl seine körperliche Verfassung auf einen härteren Gegner hindeutete, wurde Pasalic (13 Kämpfe, 3-10-0) schnell neutralisiert. Trotz einiger Konterangriffe geriet er von Beginn weg in die Enge und ging innerhalb von zwei Minuten viermal zu Boden, was den Ringrichter dazu veranlasste, den Kampf abzubrechen.
Ein beruhigender Erfolg zwar für Mboua (27), aber auch frustrierend, denn der Weg ist noch lang für den frischgebackenen Profi aus Freiburg, der sich erst zurechtfinden und vor allem in einem ausgeglicheneren Kampf langfristig Orientierung gewinnen muss. Doch wer wird ihm widerstehen können, da dieser Schwergewichtler kamerunischer Herkunft durch seinen Stil und seine Effizienz so beeindruckt? Zuversichtlich hinsichtlich seiner Möglichkeiten bahnt er sich seinen Weg, weckt dabei große Hoffnungen und hält den Traum unter seinen Fans am Leben. Er wird eine der Attraktionen von Boxe en Lavaux am kommenden 23. Oktober in Puidoux sein.
„Stimmt, am Ende war ich ein bisschen frustriert. Ich hätte mir gewünscht, dass es länger dauert!", sagt er. "Jetzt werden wir uns auf einen überzeugenderen Gegner zubewegen, nachdem ich mit Michael Celeschi, meinem Trainer, und Davide Bianchi, meinem Manager, darüber gesprochen habe."
Schon jetzt zeichnet sich Mboua als Phänomen in dieser Königsklasse ab, die die Boxfans auf internationaler Ebene nach wie vor begeistert. Das haben wir früher bei Ali, Frazier, Foreman, Bruno, Holyfield, Lewis und Mike Tyson gesehen. Das sehen wir derzeit wieder bei Tyson Fury, Joshua, Dubois und Usyk. Trotz der erfolgreichen Karrieren der albanischen Brüder aus Berthoud, Nuri (42-11-0) und Sefer Seferi (28-4-1), sowie des Kosovaren aus Basel, Arnold Georgjay (38-3-0 zwischen 2009 und 2024), hat das Schweizer Boxen seit mehr als einem halben Jahrhundert kein solches Talent mehr in seinen Reihen gehabt!
Die Zukunft wird zeigen, ob Thomas Mboua das Zeug dazu hat, künftig auf internationalem Spitzenniveau eine führende Rolle zu spielen. Doch angesichts dessen, was er seit seinem Amateurdebüt beim BC Freiburg im Jahr 2020 bisher gezeigt hat, gibt es allen Grund, optimistisch zu sein.


